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Erinnerungsorte des spanischen Bürgerkrieges

Artur Becker Gedenktafel in Hohenschönhausen. Berlin 2007. Foto Dietrich Hackenberg
Artur Becker Gedenktafel in Hohenschönhausen

Ansicht auf eine von drei Tafeln in Obersee-/Konrad-Wolf-Straße in Berlin-Alt-Hohenschönhausen, dem Ortsteil in dem Artur Becker von 1929-1933 wohnte. Aufschrift Rückseite: „im Zuchthaus Burgos (Spanien) von den Faschisten ermordet“. Berlin 1986.

Der Kommunist Artur Becker war der jüngste Reichstagsabgeordnete der Weimarer Republik. Er starb als Interbrigadist in Burgos, vermutlich an den Verletzungen, die er sich während eines Gefechtes zugezogen hat. In der DDR wird er zum Helden für die Jugend stilisiert und man dichtet ihm einen Heldentod auf dem Hof eines Foltergefängnisses der Gestapo im spanischen Burgos an.

„[…] Er dachte an die Passionaria an ihr Wort: ‚Lieber im Stehen sterben als auf den Knien leben!’ Ein stolzes ein spanisches Wort. […] Als sie von ihm forttraten und das erste Kommandowort erscholl, fetzte er die Binde herunter und rief: Seht her – so stirbt ein...’ […]
Mit Recht trägt die höchste Auszeichnung, die unsere Freie Deutsche Jugend für besondere Leistungen verleiht, die Bezeichnung ‚Artur Becker Medaille’. […] Der Mann fiel als seine Idee siegte. Wir wissen um unseren Sieg. Es ist gut von den Menschen zu wissen, die ihn vorbereiten halfen. […]“
Aus den letzten Seiten und dem Nachwort eines propagandistischen DDR-Jugendbuches über Artur Becker. Greulich. ...und nicht auf den Knien. Roman von dem streitbaren Leben des Artur Becker.
Foto © Dietrich Hackenberg
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